FAQ - Häufig gestellte Fragen |
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Willkommen im Bereich "häufig gestellte Fragen". Für Sie haben wir hier die wichtigsten Fragen zum Thema Wärmepumpen zusammengestellt.
Sollten Sie nach dem Lesen noch weitere Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns bitte.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank. Bei einem Kühlschrank wird die Wärme aus dem Lagerraum entzogen und nach außen geleitet. Bei der Wärmepumpe ist der Nutzeffekt umgekehrt. Sie entzieht dem Grundwasser oder dem Erdreich Energie, indem diese ein Kältemittel zum Verdampfen bringt. Dadurch nimmt das Kältemittel die Energie auf, welche im Anschluss in einem Kompressor auf ein wesentlich höheres Niveau gebracht wird (Beispiel: Fahrradpumpe). Diese Energie wird dann durch Verflüssigen des Kältemittels an das Heizungswasser abgegeben.
Kann ich im Sommer mein Haus auch kühlen?
Ja, dies ist sogar möglich, ohne, dass der Kompressor dabei läuft. Nur die sparsamen Umwälzpumpen laufen dabei. Wir bieten dazu ein Kühlset an, welches in den Solekreislauf eingebaut wird.
Wann muss eine Wärmepumpe ersetzt werden?
Die Lebensdauer einer Wärmepumpe hängt hauptsächlich von der Lebensdauer des Kompressors ab. Erfahrungen haben gezeigt, dass Kompressoren 20 Jahre problemlos ihre Arbeit verrichten. Manche Kompressoren hielten sogar noch länger. Ist der Kompressor defekt, so kann dieser ersetzt werden. Es ist dann nicht notwendig, die ganze Wärmepumpe neu anzuschaffen.
Muss ich eine Wärmepumpe warten?
Nein, eine Wärmepumpe muss, gleich wie ein Kühlschrank, grundsätzlich nicht gewartet werden. Wir empfehlen jedoch, alle drei Jahre den Kältekreislauf überprüfen zu lassen.
Welche Heizkosten habe ich bei einer Wärmepumpe zu erwarten?
Ein genaue Beantwortung dieser Frage ist natürlich von der Größe ihres Hauses und dem Heizwärmebedarf abhängig. Man kann jedoch sagen, dass bei richtiger Auslegung der Wärmequellen- und Heizungsanlage zirka 50% bis 60% gegenüber einer Öl-, Gas- oder Pelletsheizung eingespart werden. Die Kosten sind neben der Auslegung abhängig von der Vorlauftemerpatur (möglichst niedrig) und dem Nutzerverhalten (Raumtemperatur möglichst nicht über 22°C).
Welche Wärmequelle soll ich wählen?
Dies beantwortet sich aus den Gegebenheiten rund um ihr Haus. Klären Sie folgende Fragen: Gibt es Grundwasser und ist es in ausreichender Menge und Qualität vorhanden? Wenn nicht, habe ich genügend Fläche für einen Flächenkollektor im Garten? Nachstehend erhalten Sie Informationen zu den einzelnen Wärmequellen: Grundwasser: Die effizientesten Wärmepumpen werden mit Grundwasser betrieben. Dies resultiert daraus, dass Grundwassertemperaturen im Jahresdurchschnitt zwischen 8° und 12° C liegen. Je wärmer die Wärmequelle ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Zur Grundwassernutzung werden zwei Brunnenbohrungen benötigt, ein Entnahmebrunnen und ein Schluckbrunnen. Die Investitionskosten sind gegenüber anderen Wärmequellen niedrig und erhöhen sich bei größeren Heizleistungen nicht. Es wird eine Bewilligung (Wasserschutzgebiet) durch die Landesregierung benötigt. Das Grundwasser muss hinsichtlich seiner Verwendbarkeit für Wärmepumpen analysiert werden. Der benötigte Volumenstrom des Grundwassers ist abhängig von der erforderlichen Heizleistung und im technischen Datenblatt angeführt.
Sekundärkreisstation: Bei verschmutztem oder zu kaltem Grundwasser kann eine s.g. Sekundärkreis-station eingesetzt werden. Dabei wird das Grundwasser über einen separaten Wärmetauscher geleitet, welcher über einen Sole-Kreislauf mit der Wärmepumpe verbunden ist.
Erdsonde: Die Erdsonde ist ein geschlossenes System, in welchem Sole (Wasser-/Frostschutzmittelgemisch) zirkuliert. Die Sonden werden abhängig vom Wärmebedarf bis zu mehreren hundert Metern vertikal ins Erdreich eingebracht. Hierbei ist besonders wichtig, dass die Sonden nicht zu kurz ausgelegt werden. Die Investitionskosten für Sondenbohrung(en) sind höher als bei anderen Wärmequellen. Je höher die Heizleistung, desto höher sind die Investitionskosten. Bei Verdoppelung der Heizleistung, verdoppeln sich auch die Investitionen.
Flächenkollektor: Beim Flächenkollektor werden PE-Rohre in einer Tiefe von zirka 1,5 Metern (unter der Frostzone) horizontal im Garten verlegt. In diesem geschlossenen System zirkuliert Sole (Wasser-/Frostschutzmittelgemisch). Je höher die Heizleistung, desto höher sind die Investitionskosten. Bei Verdoppelung der Heizleistung, verdoppeln sich auch die Investitionen.
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